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Mangel an Therapieplätzen auch in der Schweiz

Seit vielen Jahren werfen sich Berufsverbände einerseits und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung andererseits vor, unangemessen über die Versorgungssituation mit Psychotherapie zu berichten. Der GKV-SV betont, dass es heute viel mehr kassenzugelassene Psychotherapeut*innen gebe als früher. Die Berufsverbände verweisen auf Studien, die zeigen, dass dies aber nicht genügt.


Vor kurzem sagte Gerd Schulte-Körne in einem Interview der ZEIT: Die Versorgungssituation mit Psychotherapie für Kinder und Jugendliche sei in Deutschland hervorragend - im Vergleich zu anderen Ländern wie England oder den USA. Gleichzeitig könne man nicht jede und jeden behandeln im jetzigen System. Man müsse auch gesellschaftlich nachdenken, ob Prävention psychischer Störungen nicht besser sei als das Therapieren von bereits vorhandenen psychischen Störungen.


Der Kinderpsychiater Thomas Hess berichtet über einen gravierenden Mangel an Kinderpsychiater*innen in der Schweiz. Er sagt in der Neue Züricher Zeitung:


Viele Leute nähmen an, «dass wir Kinder behandeln, die spinnen. Das stimmt nicht. Die Kinder leiden unter einem System, das ihnen nicht gerecht wird, sie nicht so akzeptiert, wie sie sind: Familie oder Schule.»

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