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Die wissenschaftliche Evidenz über "Mutlose Mädchen" von Michael Schulte-Markwort

Michael Schulte-Markwort danach, ob es wissenschaftlich überprüft ist, dass "erfolgreiche Mütter" ein Risikofaktor sind für seine "mutlosen Mädchen" wie die wissenschaftliche Evidenz ist.



In seinem Buch und in Interviews dazu zeigt

Michael Schulte-Markwort ein ganz eigenes Verständnis von Entwicklungspsychologie. Diese ist ja eigentlich ein Teilgebiet der Psychologie und versteht sich als empirische Wissenschaft, bei der Behauptung allein nicht als wissenschaftliche Erkenntnis gelten. Es ist die Überprüfung von Behauptungen anhand der wissenschaftlichen Methode, die Meinungen von Wissenschaft unterscheidet. Die Psychologie nutzt die wissenschaftliche Methode im Sinne der empirischen Überprüfung von Aussagen, zum Beispiel anhand von Experimenten.



Pseudowissenschaftliche Psychologie


Schulte-Markwort dagegen postuliert diese Form der Entwicklungspsychologie: "Mädchen müssen sich von ihrem primären Liebesobjekt – der Mutter – trennen, um zur väterlichen männlichen Welt zu kommen", sagt er im Interview zu seinem Buch. Auf Ideen wie diesen fußt dann auch die Psychotherapie, die er anwendet - die laut ihm selbst leider unwirksam ist bei diesen "mutlosen Mädchen". Die Unwirksamkeit seiner Psychotherapie scheint allerings kein Anlass für ihn zu sein, die eigene Vorgehensweise zu hinterfragen.


Das Erleben, das Schulte-Markwort zum Anlass nimmt, von "mutlosen Mädchen" zu sprechen, könnte man meiner Meinung nach auch anders deuten. Zum Beispiel, dass seine gelernte therapeutische Herangehensweise einer Änderung bedarf. Denn das "Mutlose", das er erlebe, komme nämlich so zum Ausdruck: "Das Entscheidende ist aber, dass diese Mädchen selbst im therapeutischen Gegenüber wie mir eine unglaubliche Ratlosigkeit auslösen, weil jeder Vorschlag verpufft. Die Mädchen gucken einen hilflos an und können nichts davon aufgreifen", sagt er in der Süddeutschen Zeitung.

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