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Männerseelen und toxische Männlichkeit

"Männerseelen. Ein psychologischer Reiseführer" heißt der Titel eines unterhaltsamen Buches von Björn Süfke über einen Gender-Aspekt: Viele Männer könnten oft sehr viel leichter eine Antwort geben auf sachbezogene Fragen als auf die Frage: "Wie geht es dir?" Den Grund dafür sieht Süfke vor allem im Einfluss von Sozialisationsfaktoren. Die soziale Konstruktion des männlichen Geschlechts.


"Ein Buch, das sich um das Innenleben des Mannes kümmert. Ein wirklich lohnenswerter Ausflug." FAZ


Dabei komme es oft zum "männlichen Dilemma": Dieses besteht aus einer emotionalen Bedürftigkeit einerseits und dem Nicht-Kennen-, Nicht-Wahrnehmen-, Nicht-Ausdrücken-Wollen vieler Emotionen andererseits.


Er zeigt dabei auch aus, dass es sich hierbei zu großen Teilen um erlerntes Verhalten handelt. Aus diesem Grund ist auch ein Neu- und Umlernen möglich, das er im Buch beschreibt.


Björn Süfke hat im Tagesspiegel ein Interview gegeben: Toxische Männlichkeit bringt uns um im schlimmsten Fall. Der Begriff toxische Maskulinität steht hierbei für die Gender-Norm, die Männer dazu verleitet, unter anderem Gefühle zu ignorieren oder zu unterdrücken - es sei denn, es handelt sich um Wut oder Aggression.

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