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Antidepressiva in den Medien

Nicht nur das "Deutsche Ärzteblatt PP" ist eine Gratis-Zeitschrift, die ich ungefragt erhalte. Im Zug zur Arbeit hängt dieses Magazin mit #Antidepressiva auf dem Cover.



Schauen wir mal rein, was die Fachkolleg*innen schreiben über die Medikamente, die vor allem bei depressiven Störungen mit Krankheitswert und Angststörungen mit Krankheitswert eingesetzt werden:




Das erinnert mich an Josef Hecken (CDU). Er ist auf eine Art der "mächtigste Mann im deutschen Gesundheitswesen", schreibt der Spiegel. Er brachte einmal zum Ausdruck, dass man nicht bei jedem psychischen Problem gleich eine Psychotherapie brauche - manchmal helfe auch eine Flasche Bier:



Diese Äußerung galt insofern als besonders unglücklich, alsdass sie vom Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) stammt. Der G-BA trägt die Verantwortung für die Bedarfsplanungs-Richtlinie. Defacto ist es approbierten Psychotherapeut*innen durch den G-BA verboten, frei eine Kassenpraxis zu eröffnen. Denn der G-BA hat festgelegt, dass oft eine "Überversorgung" der Bevölkerung mit Psychotherapie vorhanden ist. Solche Festlegungen treffen Vertreter*innen der Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung gemeinsam.

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