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Kognitive Therapie und die Gedanken


Die zweite "Welle" der Verhaltenstherapie bestand in der Kognitiven Therapie. Im Jahr 1957 verknüpfte Albert Ellis in seinem berühmt gewordenen ABC-Modell das aktivierende Umwelt-Ereignis (A) mit der gedanklichen Bewertung (B) und den emotionalen Konsequenzen (C). Aaron T. Beck veröffentlichte im Jahr 1979 Cognitive therapy of depression. Arnold Lazarus meinte „man kann sagen, dass das Gros der psychotherapeutischen Bemühungen sich darum dreht, falsche Vorstellungen zu korrigieren“. Was ist aber Kognition, das Denken eigentlich genau? Wie entstehen Gedanken? Dieser Frage geht eine sehr gute arte-Dokumentation nach.



Im Standardwerk von 1979 definiert Aaron T. Beck:


"Cognitive therapy is an active, directive, time-limited, structured approach" und damit auf vier Arten verschieden zu den etablierten psychoanalytisch orientierten Therapien.

"It is based on an underlying theoretical rationale that an individuals's affect and behavior are largely determined by the way in which he structures the world. His cognitions (verbal pictoral "events" in his stream of consciousness) are based on attitudes or assuptioms (schemas), developed from previous experiences... The therapeutic techniques are designed to identify, reality-test, and correct distorted conceptualizations and the dysfunctional beliefs (schema) underlying these cognitions"


Beck richtete sich gegen Behauptungen für die es keine Evidenz gibt, zum Beispiel die Behauptung, dass besonders schwere psychische Probleme auch einer besonders langen Therapie bedürfen. Oder dass eine Therapie nur dann langfristige Erfolge hat, wenn sie in "die Tiefe" geht. Seine Antwort darauf war: '"There is more to the surface than meets the eye", berichtet die New York Times:


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