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Depressionen und Angststörungen im Spitzensport: Break Point

Aus dem Jahr 2021 stammt die Dokumentation Untold: Breaking Point. Es ist die Geschichte von Mardy Fish. Er gewann 2011 die US Open Series – mit der höchsten Punktzahl seit deren Einführung.


Im Jahr 2012 erlebte Fish Panikattacken vor und während Tennisspieler. Er sagte aus diesem Grund mehrere Turniere ab, verpasste sämtliche Grand-Slam-Turniere und beendete schließlich seine Karriere.


Breakpoint

2023 liefert Netflix mit Breakpoint eine neue Serie mit ähnlicher Thematik: Sie zeigt die psychische Belastung mehrerer Spitzensportler*innen im Tennis, einige davon mit ausgeprägten psychischen Störungen. Der Name der Serie ist doppeldeutig: Als Break Point bezeichnet man im Tennis die Situation, in der der Rückschläger das Game für sich entscheiden kann. Die Serie beleuchtet auch auch den psychischen "Zusammenbruch".



Portrait werden unter anderem:


Paula Bodosa

Die 1997 geborene Spanierin “I’ve been struggling for years with a lot of depression,” sagt sie in der Doku-Serie. “A lot of people don’t talk about it because they feel they’re going to be weaker, but I think it’s totally the opposite. I’m fighting a lot mentally to try and find myself again.”


Naomi Osaka

Die japanische Spielerin Naomi Osaka brachte das Gespräch über die psychische Gesundheit von Athleten*innen in die Öffentlichkeit im Jahr 2021: Sie berichtete unter einer Depression zu leiden. Sie erklärte, dass sie sich selbst schützen müsse und deswegen keine (für die Turnierteilnahme verpflichtenden) Interviews geben möchte. Deswegen hat sie Turniere verlassen (Bericht vom 1.06.2021).


Nick Kyrgios

Nick Kyrgios berichtet von Schwierigkeiten mit der psychischen Gesundheit. In der Netflix-Serie berichtet er von täglichem Alkoholkonsum, den er als Drang empfand, um mit belastenden Gedanken und Gefühlen umzugehen. Auf social media teilte er ein Foto, das frühere Episoden von selbstverletzendem Verhalten zeige mit diesem Kommentar:


“This was me three years ago at the Australian Open. Most would assume I was doing OK mentally or enjoying my life… it was one of my darkest periods"


“If you look closely, on my right arm you can see my self harm. I was having suicidal thoughts and was literally struggling to get out of bed, let alone play in front of millions.

“I was lonely, depressed, negative, abusing alcohol, drugs, pushed away family and friends. I felt as if I couldn’t talk or trust anyone."


Dass Nick Kyrgios zum Zeitpunkt des Serien-Drehs von einer Ex-Freundin der häuslichen Gewalt beschuldigt wurde, wird in der Dokumentation nicht behandelt.

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